Osaka Tag 10/11 (7.-8.10.14) – Kyoto

Etwas verspätet, aber trotzdem hier nochmal ein Post zu den letzten beiden Tagen. Am 7. und 8. Oktober waren wir jeweils in Kyoto und haben uns dort mal auf die Suche nach interessanten Sightseeing-Spots gemacht. Kyoto ist eine etwas kleinere Stadt als Osaka und besitzt gefühlt Tausend Tempel :-). Um so mehr haben wir geschaut eine gesunde Mischung aus verschiedenen Attraktionen mit zu nehmen um nicht nach dem 6 Tempel keine Lust mehr zu haben.

Unser erster Stop des ersten Tages war im Fushimi-Inari-Schrein. Hier wurden am Hang des Berges 10000 Rote Tore aufgestellt, die sich entlang mehrerer Wege zum Gipfel des Berges entlang schlängeln. Und nein, die Zahl ist nicht nur einfach so daher gesagt. Es sind wirklich so viele. Nächster Stop war der Tofuku-ji Tempel in dem es einige sehr schöne Zen-Gärten gab. War zum Trubel der Großstadt mal eine willkommene Abwechslung. Anscheinend werden diese Gärten gerne genutzt um sich etwas zu entspannen und die Ruhe zu genießen. Zumindest hatte es nicht den Anschein, als wären diese nur für die Touristen angelegt worden. Als letztes an dem Tag waren wir im Shosei-en Garten. Dies war auch nochmal eine alte Gartenanlage und ist eine der „National Historic Sites“.

Am zweiten Tag in Kyoto haben wir hauptsächlich drei Sehenswürdigkeiten besucht. Zum einen den Bamboo-Forest in Kyoto – Arashiyama, denKinkaku-ji (Goldener Pavillon) und den alten Kaiserpalast. Die Bambuswald war leider nicht soo beeindruckend, wie anfangs gehofft, aber immerhin eine Besichtigung wert. Im Endeffekt ein riesiger Wald der nur aus Bambus besteht und den man auf kleinen Wegen durchwandern konnte. Trotzdem eine coole Location für Fotos und dementsprechend gut besucht. Der goldene Pavillon ist der meist fotografierte Gebäude in Kyoto. Und das zu recht. Der größte Teil der Fassade ist vergoldet und zusammen mit dem See und dem Garten einfach genial an zu sehen. Der Kaiserpalast war auch nochmal sehr beeindruckend. Die Architektur, die Malereien und die Gärten  konnten sich sehen lassen, wenn auch die Präsentation etwas lieblos wirkte. Man wurde auf verschlungenen Wegen durch leere Räume geführt. Da hätte man durchaus mehr machen können. Aber eines muss man insgesamt sagen: Die Japaner haben ein sehr gutes Auge Architektur und Gärten richtig und wirksam anzulegen. Die Symbiose aus beidem wurde damals wie heute oft in Perfektion miteinander kombiniert.