Photokina 2012

Lange hatten wir darauf gewartet und endlich war es wieder soweit. Die Photokina öffnete am 18.9. ihre Tore in Köln für ein interessiertes Publikum. Da diese Fotomesse nur alle zwei Jahre statt findet, war die Wartezeit auch lang genug.

Ich war mit meiner Fotogruppe am 20.9. dort, was sich als gute Wahl herausstellt. Die Messe war gut besucht ohne vollkommen überlaufen zu sein. Dadurch konnte man alles in Ruhe ansehen und die Aussteller waren noch entspannt. Von technischen Standpunkt zog es mich natürlich zum Nikon Stand wo ich die neue D800 und die P7700 genauer unter die Lupe nehmen konnte, die beide einen guten Eindruck machten. Am Stand von Elinchrom gab es auch so einige interessante Neuerungen im Bereich der Lichtformer und Blitzanlagen. Aber da ich in dem Bereich erstmal ausgestattet bin, gab es dort erstmal nichts dringendes.

Neben den technischen Highlights waren ein weitere Attraktion der Messe natürlich die Shows und live shootings. Auch hier gab es dieses Jahr wieder viel zu schauen und natürlich genug Möglichkeiten selber auf den Auslöser zu drücken. Viele Hersteller überschlugen sich förmlich mit immer interessanteren Settings wie z.B. Panasonic die eine kleine Bar incl. Billardtisch aufgebaut hatten. Nicht selten wurden diese durch Models aufgehübscht. Beispielsweise schaukelte am Panasonic Stand eine Dame im Sommerkleid auf einer riesigen Schaukel in einem Jungelsetting zwischen allerlei künstlichen Tieren. Das absolute Highlight zum Thema Tiere war natürlich die Falknershow auf dem Außenplatz, bei der man viele Arten von Falken und Adlern im Freiflug ablichten konnte. Zwar stieß ich dabei oft an die Grenzen meines Autofokus, aber trotzdem ist so was immer wieder beeindruckend. Neben den passiven Events gab es auch eine sehr interessante Variante auf der Vision-Stage in Halle 9. Hier hatte Hensel rund im die Uhr offene Workshops angeboten, bei denen ca. 20 Fotografen auf der Bühne unter Anleitung eines Profis verschiedenen Profimodels ablichten konnten. Natürlich wurde viel Werbung für das eigene Produkt gemacht, aber auch schon vom Zusehen, neben der Bühne, konnte man den ein oder anderen Tipp mitnehmen.

Etwas ruhiger aber bestimmt genauso Lustig war der Vortrag von Calvin Hollywood, der über Portraitretusche ging. Mit sehr viel Humor und ordentlich Know How wurden hier gut ein Dutzend Kniffe gezeigt, die man bei der nächsten Nachbearbeitung unbedingt mal ausprobieren sollte.

Als Fazit kann man sagen, das es ein gelungener Tag war, mal davon abgesehen, das man gerne noch etwas mehr Zeit gehabt hätte um alle interessanten Events mitzunehmen. Leider lagen diese teilweise parallel. In der Galerie hab ich eine kleine Bildauswahl des Tages zusammengestellt.